Ein Website-Relaunch kostet bei uns ab 4.000 Euro. Nach oben ist die Spanne im deutschsprachigen Markt weit: ein Vermittlungsportal nennt für den Mittelstand 25.000 bis 80.000 Euro, eine B2B-Agentur 10.000 bis 50.000 Euro, ein dritter Anbieter staffelt von 5.000 bis über 50.000 Euro. Der Unterschied zwischen diesen Zahlen liegt fast nie im Design. Er liegt darin, wie viele unterschiedliche Seitentypen ihr braucht, wer die Texte schreibt und ob eure alte Seite Rankings hat, die den Umzug überleben müssen. Der letzte Punkt ist auch der, an dem die meisten Relaunches teuer werden, und zwar erst Wochen nach dem Launch.
Die Spannen im Markt, geprüft
Wir haben die deutschsprachigen Ergebnisse zu diesem Thema durchgesehen und die Zahlen an der Quelle gegengeprüft. Die Angaben gehen weit auseinander, und das ist kein Zufall: jede Agentur beschreibt die Projekte, die sie selbst macht. Wer B2B-Konzerne betreut, nennt andere Zahlen als jemand, der Handwerksbetriebe baut. Beide haben recht, aber nicht für denselben Kunden.
Die Tagessätze erklären einen großen Teil der Spanne. Ein deutsches Vermittlungsportal nennt für IT-Agenturen 800 bis 1.800 Euro pro Tag, für Werbeagenturen 700 bis 2.500 Euro, dazu einen Standortaufschlag von 20 bis 30 Prozent für München. Rechnet das gegen: bei 1.400 Euro Tagessatz sind 25.000 Euro rund 18 Personentage. Das ist wenig, wenn Strategie, Design, Umsetzung, Texte und Migration darin stecken sollen. Die hohen Zahlen sind also nicht automatisch überzogen, sie enthalten nur mehr Personen.
Was in keiner dieser Spannen sichtbar wird: wie viel davon in Abstimmung fließt statt in Arbeit am Produkt. Bei uns sitzt zwischen eurer Anfrage und der Umsetzung keine zusätzliche Abstimmungsschicht. Genau diese Schicht ist einer der Gründe, warum vergleichbare Projekte anderswo erst im fünfstelligen Bereich beginnen.
| Quelle | Genannte Spanne | Worauf sie sich bezieht |
|---|---|---|
| Vermittlungsportal (DE) | 25.000 bis 80.000 Euro | Website-Relaunch im Mittelstand |
| B2B-Agentur (DE) | 10.000 bis 50.000 Euro | mittelständische B2B-Websites, 8 bis über 30 Seiten |
| Webdesign-Anbieter (DE) | 5.000 bis über 50.000 Euro | drei Stufen: einfach, strategisch, Enterprise |
| Inbound-Agentur (DE) | ab rund 80.000 Euro | B2B-Relaunch, Projektlaufzeit 4 bis 12 Monate |
| Wipplinger Consulting | ab 4.000 Euro | Website, Texte kommen von euch |
Warum wir bei 4.000 Euro anfangen
4.000 Euro ist unser Einstieg, kein Lockpreis mit Nachforderung. Dafür bekommt ihr eine mehrseitige, individuell gestaltete Website, saubere Technik und, wenn eine alte Seite existiert, eine geprüfte Weiterleitungstabelle. Das ist kein Zusatzposten, sondern Teil des Bauens.
Was in diesem Preis nicht steckt, sagen wir vorher: wir schreiben nicht die Texte für zwanzig Leistungsseiten, wir fotografieren nicht, und wir hängen die Seite nicht an euer ERP. Genau diese drei Dinge sind es, die in fremden Angeboten die Spanne von 4.000 auf 25.000 heben, ohne dass es im Angebot immer klar dasteht.
Seit 2018 haben wir über 180 Projekte umgesetzt, auf Trustpilot stehen wir bei 4,2 von 5 aus 21 Bewertungen. Unsere anderen Einstiegspreise sind zugleich eine Landkarte: Shopify-Shops beginnen bei 7.000 Euro, Individualsoftware bei 25.000 Euro. Wenn euer Relaunch in Wahrheit ein Shop oder eine Anwendung ist, gilt der Website-Preis nicht, und wir sagen das im Erstgespräch statt in der Schlussrechnung.
Was den Preis nach oben treibt
Der häufigste Denkfehler in Anfragen ist die Seitenzahl. „Wir brauchen 30 Seiten“ sagt fast nichts über den Aufwand. 30 Seiten aus fünf Vorlagen sind schneller gebaut als acht Seiten, von denen jede anders aussieht. Fragt euch also nicht, wie viele Seiten ihr habt, sondern wie viele verschiedene Seitentypen: Startseite, Leistungsseite, Referenz, Team, Blogartikel, Kontakt. Diese Zahl macht den Preis, nicht die andere.
Der zweite Treiber ist die Übernahme bestehender Inhalte, und sie wird fast immer unterschätzt. In alten Systemen liegen Bilder in Größen, die keine heutige Seite mehr will, PDFs hängen an Unterseiten, die es nach dem Relaunch nicht mehr gibt, und Alt-Texte fehlen praktisch immer. Wer 200 bestehende Beiträge mitnehmen will, bezahlt für das Mitnehmen, nicht für das Aussehen. Prüft deshalb vorher in der Search Console, welche dieser Beiträge in den letzten zwölf Monaten überhaupt Aufrufe hatten, und entscheidet erst danach, was mitwandert.
- Zahl der Seitentypen, nicht der Seiten
- Wer die Texte schreibt, ihr oder wir
- Jede weitere Sprache, sie betrifft auch Weiterleitungen und hreflang
- Anbindungen an bestehende Systeme wie ERP, CRM oder Warenwirtschaft
- Bestehende Rankings, die den Umzug überleben müssen
- Menge und Zustand der Inhalte, die mitwandern sollen
Der teuerste Fehler: fehlende Weiterleitungen
Der teuerste Fehler beim Relaunch taucht in keiner Rechnung auf: geänderte URLs ohne Weiterleitung. Google Search Central ist an dieser Stelle klar. Empfohlen werden serverseitige, dauerhafte Weiterleitungen, also 301 oder 308. Sie sollen so lange wie möglich bestehen bleiben, laut Google in der Regel mindestens ein Jahr. Und ausdrücklich gewarnt wird davor, viele alte URLs auf ein einziges unpassendes Ziel zu leiten, etwa die Startseite der neuen Site, weil das Nutzer verwirrt und als Soft 404 gewertet werden kann. Genau das ist aber der Standardgriff, wenn am Launchtag die Zeit knapp wird.
Die Liste der alten URLs zieht man aus drei Quellen, nie aus einer. Erstens die alte XML-Sitemap. Zweitens der Export aus der Google Search Console über den vollen verfügbaren Zeitraum, denn dort stehen URLs, die Klicks bringen und trotzdem nie in der Sitemap standen. Drittens die Server-Logfiles, in denen ihr seht, welche Adressen der Googlebot tatsächlich abruft, samt alter Parameter- und Kampagnenvarianten. Wer nur die Sitemap nimmt, verliert zuverlässig die Seiten, die noch Traffic hatten.
Danach wird jede Zeile einzeln auf ein thematisch passendes Ziel gelegt. Eine alte Leistungsseite gehört auf die neue Leistungsseite, nicht auf die Übersicht. Und die Kette muss einstufig sein: alte URL direkt auf die finale neue URL, nicht über zwei Zwischenstationen, die beim nächsten Serverumzug reißen.
Warum der Verlust erst spät auffällt
Am Tag nach dem Launch sieht meistens alles gut aus. Das ist kein gutes Zeichen, sondern eine Verzögerung. Google hat die alten URLs noch im Index und liefert sie weiter aus, auch wenn dahinter längst nichts mehr steht. Google Search Central beschreibt für mittelgroße Websites, dass es einige Wochen oder länger dauern kann, bis Google nach und nach die neuen URLs statt der alten zeigt. Für die Zeit des Umzugs werden vorübergehende Rankingschwankungen ausdrücklich als normal beschrieben.
Daraus entsteht die teure Verwechslung. Der Einbruch kommt in Woche vier oder sechs. Dann steht ihr vor der Frage, ob das die normale Schwankung ist oder ein echter Verlust, und ohne Vergleichspunkt von vorher lässt sich das nicht beantworten. Deshalb ist der wichtigste Teil der Relaunch-Absicherung nicht der Launchtag, sondern die Messung davor.
Praktisch heißt das vier Termine, die im Projektplan stehen müssen, nicht im Kopf.
- Vor dem Launch: Klicks und Impressionen pro URL aus der Search Console exportieren und sichern
- Am Launchtag: Stichprobe von etwa 30 alten URLs aufrufen und den Statuscode prüfen, nicht nur die Startseite
- Woche 1: neue Sitemap einreichen, Indexierungsbericht auf 404 und Weiterleitungsfehler durchsehen
- Woche 4 und Woche 8: derselbe Export, dieselben URLs, gegen den Ausgangswert gestellt
Wann ein Relaunch bei uns falsch ist
Es gibt drei Fälle, in denen wir abraten. Erstens: eure Seite rankt gut und ist nur langsam. Dann ist ein Relaunch die teuerste Art, ein Ladezeitproblem zu beheben, und ihr riskiert dabei genau die Sichtbarkeit, die ihr habt. Bilder, Caching und ein paar Skripte weniger kosten einen Bruchteil.
Zweitens: ihr habt fünf Seiten, braucht neue Bilder und neue Texte, und das Layout stört euch eigentlich nicht. Dafür reicht ein Baukasten, und der ist ehrlicher als eine Rechnung von uns. Drittens: euer Problem ist der Vertrieb, nicht die Website. Eine neue Seite repariert kein Angebot, das am Markt nicht zieht.
Zum Preis noch eine offene Stelle. Eine der Quellen schreibt, wer weniger als 5.000 Euro investiere, bekomme in der Regel kein Ergebnis, das den Namen professioneller Relaunch verdiene, und nennt für Freelancer 5.000 bis 20.000 Euro. Wir widersprechen, aber nur mit Bedingung: unter 5.000 Euro funktioniert es, wenn ihr die Texte liefert, auf Sonderwünsche im Layout verzichtet und keine Systemanbindung braucht. Wollt ihr all das nicht abgeben, dann nehmt die Zahl ernst, denn dann stimmt sie.
Wenn ihr wissen wollt, in welchen dieser Fälle ihr fallt: das Erstgespräch dauert 30 Minuten, auf Anfragen antworten wir innerhalb von 24 Stunden. Bringt einen Search-Console-Zugang mit, dann sehen wir schon im Gespräch, ob euer Relaunch ein Design- oder ein Migrationsprojekt ist.
Häufige Fragen
Was kostet ein Website-Relaunch mindestens?
Bei uns ab 4.000 Euro, wenn ihr die Texte liefert und keine Systemanbindung nötig ist. Im Markt beginnen die veröffentlichten Spannen höher: die einfachste Stufe wird bei 5.000 bis 10.000 Euro angesetzt, für mittelständische B2B-Projekte bei 10.000 bis 50.000 Euro.
Warum sind die Preisangaben im Netz so unterschiedlich?
Weil jede Agentur die Projekte beschreibt, die sie selbst macht. Dazu kommen die Tagessätze: für IT-Agenturen sind 800 bis 1.800 Euro pro Tag dokumentiert, plus 20 bis 30 Prozent Standortaufschlag in München. Bei 1.400 Euro Tagessatz sind 25.000 Euro rund 18 Personentage.
Wie lange müssen Weiterleitungen nach einem Relaunch bestehen bleiben?
Google Search Central empfiehlt, Weiterleitungen so lange wie möglich zu behalten, in der Regel mindestens ein Jahr. Verwendet dauerhafte serverseitige Weiterleitungen, also 301 oder 308, und leitet nicht viele alte URLs auf ein einziges unpassendes Ziel wie die Startseite.
Wann merke ich, dass beim Relaunch Sichtbarkeit verloren ging?
Meist erst nach vier bis sechs Wochen. Google Search Central beschreibt, dass es bei mittelgroßen Websites einige Wochen oder länger dauern kann, bis die neuen URLs statt der alten gezeigt werden, und dass Schwankungen der Sichtbarkeit während des Umzugs normal sind. Ohne Search-Console-Export von vor dem Launch lässt sich normale Schwankung nicht von echtem Verlust unterscheiden.
Was treibt den Preis am stärksten nach oben?
Die Zahl der unterschiedlichen Seitentypen, nicht die Zahl der Seiten. 30 Seiten aus fünf Vorlagen sind günstiger als acht Seiten mit acht Layouts. Danach folgen Textarbeit, Mehrsprachigkeit, Systemanbindungen und die Übernahme bestehender Inhalte.
Passt dazu
Woher die Zahlen kommen
- Website-Relaunch im Mittelstand 25.000 bis 80.000 Euro; Tagessätze IT-Agenturen 800 bis 1.800 Euro, Werbeagenturen 700 bis 2.500 Euro; Standortaufschlag München 20 bis 30 Prozent Blogbeitrag eines deutschen Agentur-Vermittlungsportals zu Agenturkosten, am 30.08.2026 abgerufen und Zahlen dort bestätigt
- Mittelständische B2B-Websites 10.000 bis 50.000 Euro, drei Stufen 10.000 bis 20.000 Euro (8 bis 15 Seiten), 20.000 bis 40.000 Euro (15 bis 30 Seiten) und ab 40.000 Euro (30 Seiten und mehr); Freelancer 5.000 bis 20.000 Euro; Aussage, dass unter 5.000 Euro in der Regel kein professioneller Relaunch entsteht Blogartikel einer deutschen B2B-Agentur zu Relaunch-Kosten, am 30.08.2026 abgerufen und Zahlen dort bestätigt
- Drei Preisstufen: einfacher Relaunch 5.000 bis 10.000 Euro, strategischer Relaunch 10.000 bis 25.000 Euro, Enterprise-Relaunch 25.000 bis über 50.000 Euro Wissensbeitrag eines deutschen Webdesign-Anbieters zu Relaunch-Kosten, am 30.08.2026 abgerufen und Zahlen dort bestätigt
- Umsetzungsbudget ab ca. 80.000 Euro für B2B-Relaunch, das auch sechsstellig sein kann; durchschnittliche Projektlaufzeit vier bis zwölf Monate Blogbeitrag einer deutschen Inbound-Agentur zu Relaunch-Kosten, am 30.08.2026 abgerufen und Zahlen dort bestätigt
- Empfehlung für serverseitige dauerhafte Weiterleitungen (301, 308), Weiterleitungen so lange wie möglich behalten, in der Regel mindestens ein Jahr, sowie Warnung davor, viele alte URLs auf ein einziges unpassendes Ziel wie die Startseite zu leiten, weil das als Soft 404 gewertet werden kann Google Search Central, Dokumentation zum Site Move mit URL-Änderungen, am 30.08.2026 abgerufen und Wortlaut geprüft
- Bei mittelgroßen Websites kann es einige Wochen oder länger dauern, bis Google nach und nach die neuen statt der alten URLs zeigt; vorübergehende Schwankungen der Sichtbarkeit während des Umzugs sind normal Google Search Central, Dokumentation zum Site Move mit URL-Änderungen, am 30.08.2026 abgerufen und Wortlaut geprüft
Stand: 30. August 2026.