Eine Website erstellen zu lassen kostet zwischen ein paar Hundert Euro und einem sechsstelligen Betrag, und beide Zahlen stimmen. Der Unterschied liegt nicht im Design, sondern in dem, was die Seite leisten soll, wer sie baut und was danach passiert. Hier stehen die drei Wege nebeneinander, die fünf Dinge, die den Preis bestimmen, und die Zahlen, die wir selbst nennen: Websites ab 4.000 Euro, mit festem Preis nach dem Erstgespräch.
Drei Wege, drei Preisklassen
Ein Baukasten wie Wix, Squarespace oder der Homepage-Baukasten eures Hosters kostet 15 bis 40 Euro im Monat. Die Seite baut ihr selbst, aus Vorlagen, die Tausende andere auch nutzen. Das ist der richtige Weg für ein Nebenprojekt oder einen Verein, aber nicht für ein Unternehmen, das über die Website Kunden gewinnen will: die Seite sieht aus wie viele, lädt langsam und ist bei Google und in KI-Antworten selten vorne.
Ein Freelancer baut euch für einen niedrigen vierstelligen Betrag eine Seite, oft auf WordPress mit gekauftem Theme. Gut, wenn ihr genau wisst, was ihr wollt, Texte und Bilder mitbringt und mit einer Person zufrieden seid, die Design, Text und Technik gleichzeitig abdeckt. Riskant, wenn die Person in zwei Jahren etwas anderes macht.
Eine Agentur bringt Konzept, Text, Design und Entwicklung zusammen. Die veröffentlichten Preise im deutschsprachigen Raum reichen für Mittelstandsprojekte von 10.000 bis 80.000 Euro, mit einer einfachen Stufe zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Wir haben diese Spannen an der Quelle gegengeprüft und im Beitrag zu Relaunch-Kosten belegt. Unser Einstieg liegt mit 4.000 Euro unter dem Markt, weil wir klein sind und keinen Projektleiter zwischen euch und der Arbeit bezahlen.
| Weg | Kosten | Für wen | Wo es hakt |
|---|---|---|---|
| Baukasten | 15 bis 40 Euro im Monat, dazu eure Zeit | Nebenprojekte, Vereine, erste Schritte | Austauschbares Design, Ladezeit, Sichtbarkeit |
| Freelancer | meist 1.500 bis 5.000 Euro | Klare Vorstellung, eigene Texte und Bilder | Abhängigkeit von einer Person |
| Agentur | 4.000 bis 25.000 Euro, Relaunches bis 80.000 Euro | Unternehmen, die über die Seite Kunden gewinnen | Große Spannen, deshalb genau hinsehen |
Die fünf Dinge, die den Preis bestimmen
Der häufigste Denkfehler in Anfragen ist die Seitenzahl. Dreißig Seiten aus fünf Vorlagen sind schneller gebaut als acht Seiten, von denen jede anders aussieht. Entscheidend ist die Zahl der Seitentypen: Startseite, Leistungsseite, Referenz, Beitrag, Kontakt. Jeder Typ wird einmal entworfen und dann so oft gefüllt, wie ihr Inhalt habt.
- Seitentypen statt Seitenzahl: fünf Typen sind ein Projekt, zwölf Typen sind ein größeres.
- Design: individuell entworfen oder Theme. Ein eigenes Design kostet mehr und erkennt man wieder.
- Texte und Bilder: wer sie mitbringt, spart. Wer sie schreiben und fotografieren lässt, zahlt für Konzept und Handwerk, bekommt dafür aber Seiten, die verkaufen.
- Funktionen: Anfrageformulare sind Standard. Buchung, Reservierung, Mehrsprachigkeit, Kundenbereich oder Konfigurator sind eigene Posten.
- Suchmaschinenoptimierung: Struktur, Texte, Ladezeit und strukturierte Daten von Anfang an sind günstiger als jede Nachrüstung.
Was ihr bei uns ab 4.000 Euro bekommt
4.000 Euro ist unser Einstieg, kein Lockpreis mit Nachforderung. Dafür bekommt ihr eine mehrseitige, individuell gestaltete Website, deren Preis nach dem Erstgespräch feststeht und sich im Projekt nicht ändert. Den Umfang beschreiben wir vorher schriftlich.
Mehrsprachigkeit, Buchungs- und Reservierungssysteme, Kundenbereiche oder Konfiguratoren kommen obendrauf. Was das in eurem Fall kostet, sagen wir nach dem Erstgespräch mit einer festen Zahl, nicht mit einer Spanne.
- Positionierung und Seitenstruktur
- Texte für alle Seiten, geschrieben, nicht befüllt
- Design von Hand, zuerst fürs Handy
- Entwicklung ohne Baukasten
- SEO-Grundlage: Titel, Struktur, interne Links
- GEO: strukturierte Daten, zitierfähige Inhalte für KI-Antworten
- Hosting in Deutschland, DSGVO-konform
- Anfrageformulare, Tracking, Übergabe
Laufende Kosten nach dem Launch
Eine Domain kostet 10 bis 30 Euro im Jahr. Hosting liegt je nach Anbieter zwischen 5 und 50 Euro im Monat; bei uns ist Hosting in Deutschland Teil des Projekts. Wartung heißt Updates, Sicherungen und Erreichbarkeit, und wer die Seite nach dem Launch weiterentwickeln will, SEO, neue Seiten, Conversion, kann das bei uns monatlich tun, muss es aber nicht.
Teuer wird es, wenn laufende Kosten im Angebot fehlen und später auftauchen: Lizenzgebühren für ein Theme oder Plugins, ein Pflichtvertrag für Wartung, Stundensätze für jede Textänderung. Fragt vorher, was ihr selbst ändern könnt und was nicht.
Woran ihr ein faires Angebot erkennt
Ein faires Angebot nennt einen festen Preis und einen festen Termin, beschreibt den Umfang so, dass ihr ihn nachlesen könnt, und sagt, was nicht enthalten ist. Design, Texte, Code und alle Zugänge gehören am Ende euch, nicht der Agentur. Es gibt keine Bindung an ein Theme, eine Lizenz oder einen Hoster, der nur über die Agentur erreichbar ist.
Und es nennt die Person, die eure Seite baut. Wer im Verkaufsgespräch den Geschäftsführer trifft und im Projekt einen Praktikanten, zahlt am Ende zweimal: einmal für die Seite und einmal für die Zeit, die das Erklären kostet.
- Fester Preis und fester Termin nach dem Erstgespräch
- Schriftlicher Umfang, inklusive dem, was nicht dabei ist
- Design, Texte, Code und Zugänge gehören euch
- Keine Lizenz- oder Hosterbindung
- Ein Ansprechpartner, der die Seite auch baut
Häufige Fragen
Passt dazu
Woher die Zahlen kommen
- Agenturpreise für Mittelstandsprojekte 10.000 bis 80.000 Euro, einfache Stufe 5.000 bis 10.000 Euro, mit Quellen je Spanneunser Beitrag „Was ein Website-Relaunch wirklich kostet“
- Lieferumfang ab 4.000 Euro, Dauer 8 bis 12 Wochen, Hosting in Deutschland enthaltenunsere Leistungsseite Websites
- Baukastenpreise 15 bis 40 Euro im Monatöffentliche Preislisten der Anbieter, Stand Oktober 2026
Stand: 14. Oktober 2026.


